餐饮增值税降了,你会更多去餐馆吃饭吗?
就算餐饮业的增值税下调了,也没几个人指望餐馆价格会真正下降。然而,表示愿意去餐厅消费还是不少。
为了抵消成本的大幅上涨,德国政府决定从2026年开始将餐饮业食品增值税从19%降至7%。行业协会曾表示不能指望餐饮价格会大幅降低。
不管降价没有,会更频繁外出就餐
纽伦堡市场决策研究所(NIM)1月初进行的一项代表性调查得出结论,绝大多数德国人并不认为餐饮业增值税下调之后菜单价格也会下降。然而,近四分之一的受访者表示,未来会更频繁地外出就餐。
纽伦堡市场决策研究所(NIM)1月2日至7日对1010名年龄在18岁至74岁的受访者进行了代表性调查。
调查中,仅有13%的受访者预计年初餐饮食品增值税下调会导致餐单价格下降。41%的受访者认为减税至少有助于保持价格稳定,而38%的受访者则预计税收优惠将增加餐厅的利润。
23%的受访者表示,他们未来很有可能或非常有可能更频繁地光顾本地餐馆。41%的受访者表示不确定,36%的受访者表示不太可能。
年轻人和经常外出就餐的人尤其愿意增加外出就餐的频率:18 至 39 岁人群中有 38% 表示可能会增加次数,那些现在每周外出就餐的人群中甚至有 43% 表示愿意加大外出就餐的频率。
降税带来的谨慎乐观情绪
消费者心理学家兼研究负责人Katharina Gangl表示,“调查结果总体上对餐饮业增值税减免持冷静而积极的态度。这表明人们抛开了个人利益的直接考量,普遍对减税持积极态度。”
她认为,很多顾客就算价格不下调,仍愿意更频繁地外出就餐,是一个积极的信号。但这一谨慎的积极信号完全源于增值税降了。
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短答:我不指望菜单马上变便宜,但如果降税能把价格“按住”并改善体验,我会稍微更常去餐馆——这与NIM调研呈现的“谨慎乐观”一致。
要点观察
- 价格为何未必降:能源、房租、食材、人工持续走高;不少餐厅需先修复疫情和高通胀期被压缩的利润;且通常只涉及“食品”7%而酒水多仍按19%计税,综合客单价降幅有限。菜单更改也有黏性,业者更可能选择“少涨或不再涨”而非降价。
- 行为反应分化:NIM调查显示仅13%预期降价,41%认为有助稳价,38%觉得主要增厚利润;23%表示会更常外出就餐(不确定41%,不太可能36%)。18–39岁与本就常外出者的增频意愿更强(分别为38%和43%)。这说明“价格不降、频率微升”的组合是大概率情形。
- 行业与宏观:对总体通胀的直接拉低有限,更像“缓冲器”稳定菜单价格与需求;对餐饮盈利、用工与投资是托底。财政上则是广泛型支持,性价比取决于是否避免长期依赖、是否真正稳住供应侧质量与就业。
- 政策与沟通:若自2026年实施,建议设定评估节点,跟踪价格传导、就业与投资;行业可透明说明“降税红利”用于稳价、提薪或改善服务,赢得消费者好感。
- 对消费者的实用提示:关注午市/套餐与不含酒精饮品的定价变化;比较不同餐厅的“稳价承诺”;遇到明确说明降税用于提高服务质量或员工待遇的商家,性价比可能更优。
我的立场
- 会更常去,但幅度不大。若看到价格稳定、体验更好或推出更具性价比的套餐,我会把“偶尔外食”改为“稍更频繁”。若价格继续上行且体验无改善,就保持原频率。
Deutsch
Kurzfazit: Ich erwarte keine spürbaren Preissenkungen auf der Speisekarte. Wenn die Senkung der Mehrwertsteuer aber Preise stabilisiert und die Qualität/den Service verbessert, würde ich etwas häufiger essen gehen – im Sinne des vorsichtig-positiven Stimmungsbildes der NIM-Umfrage.
Wesentliche Punkte
- Warum Preise kaum fallen: weiter hohe Kosten (Energie, Mieten, Lebensmittel, Löhne), Nachholen erodierter Margen; oft gilt 7% nur für Speisen, Getränke bleiben bei 19% – der Effekt auf den Bon ist begrenzt. Menüpreise sind träge, daher eher Preisstabilisierung statt Senkung.
- Differenzierte Reaktionen: Laut NIM erwarten 13% sinkende Preise, 41% Stabilität, 38% höhere Gewinne; 23% wollen häufiger essen gehen (41% unentschieden, 36% eher nicht). Jüngere (18–39) und Stammgäste zeigen die größte Mehr-Nachfrage (38% bzw. 43%). Fazit: “keine Preissenkung, leicht mehr Nachfrage” ist plausibel.
- Branche und Makro: Der direkte Dämpfer für die Inflation ist gering; wichtiger ist die Stützung von Preisniveau, Auslastung und Beschäftigung. Fiskalisch ist es eine breite Entlastung, deren Effizienz von Evaluierung und Vermeidung permanenter Abhängigkeit abhängt.
- Politik und Kommunikation: Falls ab 2026, sinnvoll wären klare Review-Punkte (Preistransfer, Jobs, Investitionen). Betriebe sollten transparent machen, ob die Entlastung in stabile Preise, Löhne oder Service fließt.
- Tipps für Gäste: Auf Mittagsangebote/Deals und Preise nichtalkoholischer Getränke achten; “Preis-Stabilitäts”-Signale vergleichen; Betriebe mit nachvollziehbarer Verwendung der Entlastung bieten oft den besseren Gegenwert.
Meine Haltung
- Ja, etwas häufiger – wenn Preisstabilität und spürbar bessere Leistung erkennbar sind. Ohne diese Signale bleibe ich bei meinem bisherigen Rhythmus.
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